- Eine Geschichte -






 

Vorgeschichte:

Auszug aus dem Tagebuch von Asara Himmelschein:
(Einige Seiten sind unbrauchbar geworden)

17. Duler 2014 vor Hilgorad:
Über eine Woche schon irre ich auf dem Berge Ventria, auf der Suche nach dem seltsamen Wesen, welches die Dorfbewohner hier gesehen haben sollten, herum. Sie beschrieben ihn als ein Wesen was sie aus alten Bettgeschichten, ihrer Mütter, her kennen. Keiner konnte mir genau sagen wie er ausgesehen haben soll, da jeder den ich darauf ansprach, schreiend davon lief. So begab ich mich auf die Suche nach ihm, um ihn zu studieren und tiefgehender zu ergründen.

14. Dular 2014 vor Hilgorad:
Da ich das Wesen immer noch nicht gefunden habe, beschliesse ich nun meine Rückreise über die Steinigen Wege des Berges, in der Hoffnung diesen Ort der mir zusehens ungemütlicher wird, schnell verlassen zu können. Ich vermute das ich im Monat Triar wieder festen Boden unter dem Füssen habe.

18. Dular 2014 vor Hilgorad:
Ich musste meine Rückreisse, wegen den heftigen Stürmen die zu dieser Jahreszeit hier wüten, unterbrechen und sitze nun in einer kleinen Höhle, aus deren Inneren, vermutlich durch das Pfeifen des Windes, Schreie zu kommen scheinen. Auch wenn mir mein Gewissen sagt das ich es nicht tuen soll, Begebe ich mich nun tiefer in die Höhle hinein...

24. Dular 2014 vor Hilgorad:
Ich Irre nun schon 6 Tage in dieser verlassenen Höhle umher, ohne bisher einen Ausgang oder eine Abzweigung gefunden zu haben. Meine Fackeln gehen mir allmählich aus und die Laterne wird mir nur für 3 Tage Licht spenden können, trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, das ich tief im Berg etwas Finden werde, was all diese Strapazen rechtfertigt.

30. Dular 2014 vor Hilgorad:
Nun da meine Fackeln endgültig erloschen sind und der Monat zu Neige geht, wende ich mich weiter ins Innere der Höhle, nun gibt es kein Zurück mehr... Ich kann nur hoffen das ich bald etwas finden werde. Die Schreie die mir so lange den Schlaf raubten, sind am gestrigen Tage verstummt, dies kann wohl nur heissen das die Unwetter endlich aufgehört haben.

2. Trier 2014 vor Hilgorad:
Ein Tag noch dann erlöscht endgültig das Licht, welches mich nur langsam durch den Gang führt, der kein Ende zu nehmen scheint. Langsam verliere ich meine Hoffnung, jemals Lebendig hier heraus zu kommen.

3. Trier 2014 vor Hilgorad:
Dies wird vorläufig mein letzter Eintrag sein, da das Licht zur Neige geht und ich kaum noch etwas erkennen kann ich hoffe.....

21. Trier 2014 vor Hilgorad:
Ich bin froh diese Worte niederschreiben zu können. Als ich mich die letzten Tage ermüdet nur an den Wänden entlang getastet habe und das Gefühl hatte das ich stetig Bergauf lief, erreichte ich am Gestrigen Tage, eine kleine Kammer, in dieser Verlassenen Höhle. Hier scheinen die Fackeln nie zu verlöschen und auch die Säulen die die Wände zieren, zeugen davon das dieser Ort, etwas Besonderes ist. Kunstvoll eingehauene Streifen die sich Wendelförmig um die Säulen rekeln und die Steingehauenen Bilder, welche den Sternenhimmel und einige Vögel darstellen, zeugen davon das hier ein Meister am Werke war.
Die Augen der Vogelwesen bestehen scheinbar aus Saphiren.. seltsam...

23. Trier 2014 vor Hilgorad:
Da ich die kleine Kammer nun vollständig erkundet und mir einige Skizzen abgezeichnet habe, begebe ich mich nun nach einem erhohlsamen Schlaf, weiter durch den Torbogen der Kammer durch. Aus den Tiefen der Höhle, scheinen seltsam grollende Geräusche zu kommen, doch nun bin ich soweit gekommen und werde nicht Kehrt machen.

24. Trier 2014 vor Hilgorad:
Nach einem längeren dunklen Gang betrete ich nun eine weitere kleine Kammer. In dieser befinden sich ähnliche Gebilde wie in der anderen, nur Zeigen die Karten mir unbekannte Teile des Himmels und auch die Vögel habe ich noch nie in meinem Leben gesehen...
Hier befindet sich auch eine Art Altar wo eine Schale mit Früchten darauf steht.
Auch wenn ich sicher bin, das hier seit langem niemand war, sind die Früchte erstaunlicher Weise wie frisch gepflückt.
Ich werde nun weiter ins Innere Vorgehen.

*einige Seiten sind Vermodert*

15. Triar 2014 vor Hilgorad:
Ahh endlich sehe ich wieder den strahlend blauen Himmel über mir. Ich habe es geschaft.. mich durch die Irrwege der Höhlen hindurchbewegt und alles genau auf den letzten Seiten festgehalten. Nun bin ich gespannt was mich hier oben, auf dem Geipfel des Berges Ventria, erwartet. Nur noch ein schmaler Steg trennt mich von einem, mit Schnee bedeckten, Plateu, hinter dem ich nichts mehr erkennen kann. Der Tag geht zur Neige, ich werde hier rasten...

16. Triar 2014 vor Hilgorad:
Diese Nacht hatte ich seltsame Träume, die mich heimsuchten, verschwommene Bilder und die ganze Nacht über saß ein prächtiger Falke auf dem Steinturm zu meiner Linken. Mir war so als hätte er über mich gewacht, während ich schlief. Ich betrete nun das Plateu, meine Stiefel versinken annähernd 2 Schritt im Schnee und ich habe Mühe vorwärts zu kommen.
Ein lautes, grausiges Grollen ertönt vom Himmel, welches den Schnee ins Wanken bringt. Doch ich kann nichts erkennen, die Sonne blendet mich zu stark. Ein riesiges Geschöpf gleitet sanft, herab auf das Plateu, direkt vor mir. Seine Flügel weit ausgebreitet, und seinen Kopf weit empor gehoben, stösst es einen lauten, fast schmerzerweckenden Schrei aus. Der Weg hinter mir, stürzt in sich zusammen und nimmt mir so meine letzte Fluchtmöglichkeit. Das Ungetüm blickt mich eine ganze Zeit lang an, als ob er etwas suchen würde.

Die Geburtstunde von Ventus/Khaleb:

Überlieferung des Gespräches zwischen Asara und dem Drache:

Ich stand starr vor Angst, keinen Schritt hätte ich machen können, nicht einmal einen Gedanken konnte ich fassen. Da ertönte auch schon die laute Stimme des Drachen.
"Wer bist du, das du es wagst diesen Ort zu betreten?"
Sein Atem umwirbelte mich. Stottern und ängstlich antworte ich ihm, krächzend mit leiser Stimme.
"I..ch bi..n Asa....ra Himm...elsch...ein".
Mir war nicht klar ob er meine Worte verstanden hatte. Seine Schwingen wiegten sich zurück und wieder zu mir. Seine Stimme erklang von neuem.
"Nun Asara, was führt euch an diesen Ort?"
Deutlich leiser und sanfter, als zuvor, verhallte allmählich die Stimme.
Die Angst lies nach und ich konnte ihn meinen Grund vortragen.
"Im Dorf, unten am Fusse des Berges, sagten die Bewohner das ich ein seltsames Geschöpf hier finden könne. Welches sich vor einiger Zeit am Himmel gezeigt habe. Daraufhin beschloss ich, dieses zu suchen und zu Ergründen, da die Überlieferungen aus alten Zeiten noch nie ein solches Wesen beschrieben. Aus diesem Grunde stehe ich nun vor euch."
Kaum waren meine Worte verhallt, ertönte wieder die Stimme.
"Und wer versichert dir, dass ich dich nich auf der Stelle töte?"
Ich zuckte zusammen und begann zu sprechen.
"Ich hatte gehofft das ein solch majestätisches Weses wie ihr es seid, nicht daran interresiert sei, mir Leid anzutun,"
Ich blickte wieder in sein Antlitz.
Er wirkte etwas nachdenklich und auch zurückhaltend.
Seine Schwingen senkten sich langsam zu Boden und er sprach erneut zu mir.
"Weise gesprochen, auch wenn du dir dessen nicht sicher sein konntest. Doch eines solltest du Wissen, dies hier ist nur eine Hülle, ein Gefäss, ich besitze keinen eigenen Körper"
Etwas nachdenklich und erschreckt, starrte ich in seine Augen die leicht bläulich schimmerden.
"Keinen Körper und ihr habt die Macht einen solch mächtigen Körper zu kontrollieren? Seid ihr ein Gott?"
Seine Schwingen hoben sich wieder empor und er richtete sich wieder auf.
"Ich bin Ventus, Herr über den Himmel und den Wind!
Ich habe dich beobachtet während deiner Reise. Auch wenn ich mir nicht sicher war, ob es dir gelingt den richtigen Weg zu finden, so hoffte ich dies innständig."
Etwas verunsichert antwortete ich ihm.
"Ihr hofftet dies?"
Die Antwort erfolgte noch wärend ich am Sprechen war.
"Ich suche schon lang den Kontakt zu den Menschen, sie faszinieren mich schon eine ganze Weile. Ich erkannte auch, das nicht jeder von euch in der Lage wäre mich zu finden. So leitete ich dich in diese Höhle, mit Hilfe des Sturmes, um zu sehen ob es dir gelingen würde hindurch zu kommen. Erst dann konnte ich mir sicher sein, dass du würdig genug bist, um mich zu sehen."
Als die Worte verhallten begann ich zu sprechen.
"Also ward ihr es der mir den Weg wies. Doch was wollt ihr von uns Menschen?"
Seine Schwingen senkten sich wieder herab.
"Ich wünsche mir das ihr mich ehrt, dafür dass ich eure Mühlen antreibe, dafür das ich euch die Luft zum Atmen spende, dafür das ich euch warme Winde sende wenn es euch friert und euch frische Winde sende wenn ihr schwitzt, dafür das ich euch behutsam umwehen lasse und euch nicht hinwegfege, dafür das ihr die Sterne seht wenn ihr euch Orientieren müsst und nicht eine Wolkenfront, und und und" Seine Worte wurden etwas leiser. "Du bist auserkoren allen Wesen auf Tare, nicht nur den Menschen, von meiner Existenz zu berichten und ihnen meine Lehren beizubringen"
Ich war übermannt von den Gefühlen Ehrfurcht und Stolz.
Sein tiefes Vertrauen in mich erschütterte meinen Glauben und ich war gewillt diese Aufgabe bewältigen.
"Ihr sagt ihr habt uns beobachtet und studiert, somit müsstet ihr wissen, das die meissten von uns dies nicht so einfach Glauben werden. Auch wenn ich mit Freuden diese Aufgabe bewältigen wöllte."
Er schien überrascht und sagte nur.
"Die, welche meine Existens nicht achten, verdienen es auch nicht meiner zu huldigen. Die, welche euren Worten Glauben schenken werden, sind auserkoren Diener meiner Lehren zu werden und diese zu verbreiten auf das die Wesen Tares von meiner Existenz erfahren und meine Geschenke zu würdigen wissen."
Auf diese Worte konnte ich nicht antworten und nickte nur, um ihm zu verstehen zu geben, das ich es Verstanden hatte.
"Ich werde dir den Weg weissen und dich beobachten. Die, welche dir ein Leid antuen wollen, werden meinen Zorn spüren, doch liegt es mir fern die Wege der Gewalt zu gehen. Somit wird dies nur in Ausnahmefällen geschehen, es liegt also hauptsächlich an dir"
Seine Worte verhallten langsam und brannten sich in mein Gedächtniss ein.
"Ich werde euch nicht enttäuschen Herr"
"Oh Ventus ich werde von nun an deinen Glauben verbreiten und dich ehren, auf das alle deine Grosszügigkeit zu spüen bekommen"
Auf diese Worte erfolgte ein ganze Weile keine Reaktion.
Er schien sich nicht sicher, ob ich diese Aufgabe bewältigen könne.
Seine Stimme erklang wieder, lauter als je zuvor und brachte den Schnee zum Beben.
"So sei es Asara, doch sobald du dich von mir abwendest aus welchen Gründen auch immer, werde ich nicht länger über dich wachen"
Kaum verhallten seine Worte als ein lates grollen vom Himmel zu vernehmen war. Er richtete sich auf und begann seine Schwingen, schneller und schneller schlagen zu lassen. Der Wind wirbelte auf eine vertraute Weise um mich herum, er umgarnte mich auf eine sanfte Art. Ich erhob mich, vom Winde getragen, und entfernte mich langsam von dem Ort, der mir für immer im Gedächtniss bleiben wird. Der Wind umklammerte mich fest und zugleich sanft und zog mich immer weiter weg vom Gipfel.Ich atmete die frische Höhenluft tief in meine Lungen ein, und schaute verträumt über die Landschaft. Nach einiger Zeit, kam ich näher an eine kleine Lichtung im nahen Wald heran. Meine Zehenspitzen berührten langsam den Boden und ich fand wieder halt auf ihm. Ich blickte in Richtung des Berges, doch der Gipfel war umschleiert von einigen Wölkchen. So begab ich mich zum Dorf, auf das ich dort die Lehren von Ventus verbreiten kann. Ich schaute auf zum Himmel und es schien, als würden die Wolken ein sanftes Lächeln bilden, welches auf mich herabschien.


Nachtrag:

In den darauffolgenden Jahren gewann der Glaube an Ventus/Khaleb mehr und mehr Ansehen. Asara Himmelschein verbeitete die Lehren überall, selbst in den entlegensten Regionen Falandriens. Er gewann viele Schüler die sich ihm anschlossen und nach einiger Zeit, allein durch die Welt zogen um den Glaube zu verbreiten. Am 18. Carmer des Jahres 1961 vor Hilgorad verstarb der ehrwürdige oberste Priester des Ventus, Arsara Himmelschein im Alter von 91 Jahren an den folgen seines hohen Alters. Seine Schüler, welche sich ein grosses Wissen über die Sterne und die Vögel Falandriens angeignet hatten, legten seine sterblichen Überreste, auf einen hohen Berg nahe des Berges Ventria und Übergaben sie dem Wind. Seid jeher durchstreiften die Schüler die Länder Falandriens und stiegen in ihrer Zahl enorm an. Der Glaube an den Herren des Himmels schmiedete die Völker Falandriens dicht zusammen. Neben den Menschen, begaben sich nun mehr auch Elfen, mit auf die weiten Reisen, um den Glaube zu verbreiten und sich Schüler diese Glaubens zu suchen und diese Auszubliden. Die Völker lernten Ventus/Khaleb zu achten und an ihn zu beten. Und er stand ihnen in schweren Stunden ihrs Lebens zur Seite und half ihnen Aufrecht ihren Schicksal entgegen zu treten. Einige Jahre nach dem Tode von Asara Himmelschein, wurde auf dem Berge Ventria, eine Akademie errichtet, welche die Schüler der Leheren von Ventus/Khaleb, besuchten und dort ihre Ausbildung abschlossen.
Den geheiligten Ort, der im Tagebuch genauer Beschrieben ist, ist leider für jedermann unzugänglich, da die wichtigsten Stellen im Buch nicht mehr lesbar sind und der richtige Weg zu den Hallen für immer unauffindbar ist.
Das Tagebuch, sowie die Lehren die von ihm aufgeschrieben wurden, sind heute noch, sicher vor den folgen der Zeit, in der Akademie aufzufinden und für jedermann einsichtlich zugänglich.
Ventus/Khaleb nahm seinen Platz in den Herzen der Völker ein.

 

 

 

 

 

 

Neuigkeiten Elementarglaube und Kirche Organisation Häufig gestellte Fragen zur Elementarkirche Das Forum Die Göttin der Erde Der Gott des Feuers Die Göttin des Wassers Der Gott der Luft