- Vom Wesen Ventus -






 

Er ist die Luft, die alle Menschen umgibt und das seidene Sternentuch am Himmel.
Die Träumenden und Unsteten verehren ihn wegen seiner Flüchtigkeit. Man sagt auch
gerne von jemanden, der ständig auf der Suche nach Abenteuer und dergleichen ist,
Ventus habe ihn in seinem Bann. Er ist sehr wechselhaft in seiner Erscheinung, wie alle
der Elementarherren. So mancher wurde schon von einem eisigen Winde geplagt und
doch auch durch eine sommerliche Brise erfreut. Es waren die Bewohner der luftigen Höhen, denen er Schutz versprach. Da er stets alles sah was auf Tare passierte, trat er den Menschen bereits wenige Jahrhunderte nach ihrer Erschaffung in Erscheinung. So bildete sich früh eine Gemeinschaft, Windtänzer genannt. Eine kleine Gruppe, die seinem Ruf folgte. Es gab keine Zeit, in der er nicht wachsam alle Orte der Welt betrachtete, um gegen den großen Feind Angamon gewappnet zu sein. Doch die Tiefen der Erde liegen ihm verborgen. Zu fremd ist ihm die feste Materie. Aber Feindschaft sowie Kampfeslust liegen ihm fern. Er ist sehr ausgewogen in seinem Wesen. Es ist wohl seine Voraussicht, die ihn auszeichnet. So zog er seine Stürme ein wenig zurück und ermöglichte den Menschen den Weg nach Siebenwind, dem Platz, an dem die Prophezeiung wahr wird.

Das Verhältnis zu seinen Geschwistern und dem Einen
Seine Geschwister liegen Khaleb sehr an seinem ruhelosen und windigen Herzen. Er respektiert ihre Vielfalt und ihre Eigenschaften bis hin zu Bewunderung ihrer Wesen, die er stehts versucht in vielerlei Form zu unterstützen. Mit Xan verbündet er sich des öffteren, um die Fruchtbarkeit von Rien zu erhallten und weist den Wolken, gefüllt mit Wasser den Weg zu den durstenden Ebenen um sie zu tränken. Er hilft den kleinen Honigsammlern die Bäume zu befruchten um auch in darauf folgenden Jahren die Wesen Riens mit ihren Früchten zu erfreuen. So auch sendet er den Tieren seinen Atem der sie vor Gefahren warnt. Ignis jedoch ist ein Bruder der ihn zu tiefst fasziniert. Stehts nährt er ihn mit sanften Briesen die das Feuer nicht besänftigen sondern sein Temperament auflodern lassen. Hier und da stellt er sich ihm sogar entgegen wenn das Temperament seines Bruders nicht gebändigt werden kann, damit nicht unötig viel von Riens Reich verlohren geht. Doch andererseits unterstütz er ihn oft bei seinem Vorhaben den Menschen Wärme und Geborgenheit durch sein Leibeslicht zu spenden.
In den vier Göttern von Morsan, Vitama, Bellum und Astrael erkennt Khaleb ein paar wertvolle Eigenschaften die ihn an seine Geschwister erinnern. Er respektiert sie zutiefst in all ihrer Eigenart und Aufopferung die sie den Menschenkindern zu teil haben lassen.

Das Verhältnis zu den Sterblichen
Sein Wissensdurst brachte Khaleb den neugierigen Menschenkindern näher die ihn in den Höhen der Hochebenen verehrten, sie rührten sein Wesen mit der Fähigkeit zu glauben. So beschloss er sie in seine Arme aufzunehmen und sie zu schützen. Es erfreute sein Herz das sich Kinder, derer Eigenschaften den seinen glichen, seinem unstetem Weg verschrieben haben und seinen Willen zu erfüllen versuchten. Er liebt die Freiheit und versucht seine Kinder auf diesen Weg der geistigen und körperlichen Freiheit zu leiten und begleiten. Sein Respekt zollt er jedem seiner Wesen das versucht frei im Geiste zu sein, das sein Weg klar und unabhängig vor seinem inneren Auge zu sehen vermag. Allen Kindern Tares spendet er jedoch durch sein sternenübersähten Leib in dunklen Nächten, sanftenTrost und milde Hoffnung. Vor allem die Poeten bedienen sich in ihren tiefgreifenden Reimen auf den Zauber seines Leibes den sie versuchen in ihren Zeilen zu fangen. Den Seefahrern weist er den Weg in die ferne Länder voller Abenteuer und verleitet regelmässig all Leben auf Tare den von seinem Zauber erfühlten, unbeschreiblich schönen Träumen nachzuhängen.

Aspekte des Khaleb
Khaleb verkörpert jegliche Art von Bewegung die auf Tare stattfindet. Er leitet die Gedanken der Menschen in die Welt der Träume, trocknet ihre Tränen, singt sie in den Schlaf. Sein Wesen erfüllt die Lungen jedes atmenden Wesens und spendet ihnen wertvolles Leben. Er ist sowohl verspielt als auch weise durch sein Wandeln über Tare. Seine Berührung spendet Trost als auch Vernichtung wenn man seine Wut erweckt. Die liebsten Tiere sind ihm die Vögel die auf seinem Rücken zu reiten vermögen um auf seinem Atem die Welt zu erkunden.

 

 

 

 

 

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