- Vom Wesen Riens -







Allgemeine Wesensbeschreibung

RIEN, Herrin über die Erde, die Wälder und Hüterin der Natur ist die Sanftmütigste der Elementarherren. Durch Ihre ständige Präsenz hält sie das Gleichgewicht in allen Belangen der Natur, sei es nun in der Tierwelt in der sie regelnd dafür sorgt, daß eine ständige Ausgewogenheit zwischen Geburt und Tot, zwischen Jägern und Gejagten besteht. Auch läßt sie in jeder Region die dort notwendigen Pflanzen gedeihen. Sie schenkt uns Kräuter um uns mit deren Hilfe vor Krankheiten zu bewahren und aus denen uns die Möglichkeit gegeben ist gegen eine Vielzahl von Krankheiten oder Leiden Tränke zu bereiten.
Sie schenkt den Bauern fruchtbare Böden, um ihre Saat auszubringen läßt das Korn heranreifen und schenkt uns so eine Vielzahl von Möglichkeiten, uns mit allem zu versorgen, was wir zum Leben benötigen.
Ihre Präsenz ist besonders stark im Frühling zu spüren, gibt sie doch den Pflanzen wieder die Kraft, sich aus der Starre des Winters zu befreien und wiederum zu erstarken, sich zu vermehren und die ihnen zugedachte Funktion innerhalb des Ganzen zu erfüllen. Aber auch unter den anderen in der Natur lebenden Geschöpfen und den Völkern des Landes ist es zu spüren. Die neue Lebenskraft, welche in der Zeit Riens hervorgebracht wird, läßt sie alle erstarken, und Kraft und Hoffnung für ein neues Jahr wird ihnen zuteil.

Das Verhältnis zu den anderen Göttern

Rien weiß wohl über die Art der Mächte der anderen Elementarherren Bescheid, steht ist sie doch in Ihrer Schöpfung auf Tare von einem Zusammenspiel aller in Anbetracht einer Wechselwirkung zu diesen verbunden. Xan, Ihre Schwester, schenkt Riens Erde das kostbare Wasser, ohne das jegliches Leben unmöglich würde. Ignis nun, der feurige, schwer sich beherrschende, zu ihm hegt Rien die zwiespältigsten Gefühle. Zerstörung, Verheerung und Tod können seine Flammen für Ihr Reich bedeuten und doch, werden kranke Plätze von seinen Flammen gereinigt und verbrannt, und sobald das Kranke vernichtet ist, mag der Boden wieder bereit sein um neuen Samen aufzunehmen, neues Leben hervorzubringen, welches ohne dem Zutun Ignis nicht möglich gewesen wäre.
Ventus schenkt Ihr den Wind, ohne dessen Regung das Leben zum Stillstand kommen würde. Er trägt den Samen Ihrer Blumen, sein Hauch verrät den Tieren Gefahr, sein Arm bricht abgestorbenes Geäst ab und trägt auf seine Weise dazu bei, dass das Alte, Schwache und Kranke bricht und Platz für junges, starkes Leben geschaffen wird.
Wenn es jedoch einmal zu Streitereien zwischen der ruhigen, beharrlichen Göttin und dem aufbrausenden Gott kommt, so kann es manchmal schnell passieren das aus der milden Brise, welche noch vor einem Moment Abkühlung in einen heißen Tag im Ignis brachte, ein mächtiger Sturm entsteht der ganze Wälder verwüstet, indem er die Bäume entwurzelt und die Kleinen von Ihnen wild durch die Luft wirbeln läßt.
Hat sich der Streit dann wieder gelegt, wird der kühle Wind des Herren wieder durch Riens Wälder wehen und so manchem Spaziergänger oder Waldbewohner Abkühlung bringen.
Der Standpunkt Riens zu den 4 Göttern ist weder gut noch schlecht.
Man könnte sagen, daß Rien jedem der Vieren die gleiche Akzeptanz und das gleiche Maß an Respekt entgegenbringt und nicht mehr und nicht weniger erwartet die Herrin auch von diesen.
Lediglich mit Vitama pflegt sie eine Beziehung, welche über dem Maße des vorher beschriebenem liegt. Dies beruht vermutlich auf einer gewissen Ähnlichkeit und Verbundenheit in der Art und dem Wesen dieser beiden, war es doch Rien die Vitama den Kelch der alle Genüsse in sich trägt, ihr Symbol schenkte und der Kuss Vitamas als Dank, welcher der Herrin ihren ruhigen und gutmütigen Charakter gab


Das Verhältnis Riens zu den Völkern Tares

Die Fey, auch Elfen genannt, stehen Rien am Nächsten. Ihnen gilt Ihre ganze Liebe und Zuneigung, sowohl den ursprünglichsten aller Elfen, die immer noch in den Wäldern einherziehen und die Verbindung mit anderen Völkern scheuen, als auch deren Brüder aus den Auen und selbst diejenigen, welche sich am meisten einer „Vermenschlichung“ unterzogen haben vor allem nach Wissen trachtend und einst die Kultur und Größe der Elben in mannigfaltigen Bauwerken und in der Handwerkskunst repräsentierten, den Hochelfen.
Und auch die Dwarschim der Täler stehen ihr sehr Nahe.
Doch auch die anderen Völker Tares liebt die Herrin nicht minder, und so ist es ihr auch recht, wenn alle jene die auf Tare wandeln von Ihrer Schöpfung leben, diese respektieren und ihr und Ihrer Schöpfung Achtung und Liebe entgegenbringen.

Aspekte Riens

Rien wird stets als die Sanftmütige beschrieben. Ihr zurückhaltendes, Ausgleichendes Wesen widerspiegelt sich in Ihrer Schöpfung wieder. Diese Wesenszüge wurden ihr durch den Kuß Vitamas verliehen, welchen sie ihr Schwester gab nachdem Rien ihr ihr heutiges Symbol, den Kelch Vitamas schenkte, der alle Lebensfreude und alle Genüsse in sich barg und unermeßlich davon ausgeben konnte.
Sie wird stets als die Herrin der Erde und der Natur bezeichnet.
Mißt man danach, wie uns die Herrin mit vielen Dingen des täglichen Lebens versorgt, an erster Stelle die Nahrung, weiters mit Baumaterialien, aus denen unsere Wohnstätten bestehen, und auch mit Erzen, die uns als Grundlage für die Erschaffung von Arbeits- und Kriegsgeräten dienen, so wird erkennbar, wie mannigfaltig ihre Schöpfung sich in unserem täglichem Leben widerspiegelt.
Doch wird Sie vor allem Von Bauern, Jägern und Handwerkern sehr verehrt.
Ihre Kraft und Ausgewogenheit wird auch in den Ihr zugeschriebenen edlen Steinen erkennbar. Der Reinheit des Smaragds welcher auch der farbgebende Stein für die Natur, Blätter und Pflanzen ist, der aus dem versteinerten Harz bestehende Bernstein, und dem schützenden, ewiges Leben schenkenden Sonnenstein, dem Citrin.
Das Wesen der Herrin spiegelt sich auch in dem Edelmetall Bronze wieder, das, wie man sagt, das Metall sein soll, welches in seiner Beschaffenheit den Erdenkräften gleichkommt.

 

 

 

 

 

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