- Von Wesen Xans-






Allgemeine Wesensbeschreibung

Xan, die Herrin des Wassers, auch die Herrin der Gezeiten genannt, ist aber ebenso die Herrin der Stürme zu See und somit auch die Göttin der Seefahrer, auch aber ist sie die Göttin der Heilkundigen. Von so manchem Gläubigen wird sie auch "Grosse Mutter" genannt, weil ihr Wasser der Schöpfung von Rien und anderer Götter erst das Leben schenkt. Diese Gegensätze zeigen das Wesen der Herrin wohl sehr trefflich auf, ebenso aber das Verhältnis der Eigenschaften auf der Waage der Gerechtigkeit.
Die Göttin Xan ist auch in ihrem Verhalten dem Element treu welches ihr inne ist und über welches sie herrscht. Sie ist eine sanftmütige Göttin. Sie schenkt jedem von ihrem Gut ungeachtet seiner Gesinnung uns seiner Taten, so allen Irdischen wie auch allen Göttern.
Ihr Gemüt ist dasjenige des Wassers, mal fliesst es ruhig wie ein Fluss, mal schnell wie ein Sturzbach, mal verweilt es in einem See, doch auch wenn wir es nicht immer zu erkennen vermögen ist es immer in Fluss. So auch ihre Ziele. Die Göttin Xan hat immer etwas vor, doch dabei geht sie sanft aber bestimmt vor. Wie das Wasser eines Flusses sucht sie sich in ruhiger Gelassenheit, mit viel Geduld aber ebensoviel Beständigkeit ihren Weg zum Ziel.
Nur selten kommt es vor das sie diese Ruhe verlässt. Dies kann verschiedene Gründe haben. Manchmal tut sie dies mit ihren Geschwistern. Es kann sein das sie verärgert wurde. Auch wenn es viel braucht sie zu verärgern so ist es doch möglich. Und sollte dies einmal der Fall sein dann kann ihr Zorn sehr mächtig sein. Es gibt Geschichten nach denen Xan ganze Inseln in ihren Fluten ertränkte, weil dies Volk ihre Gunst ausnutzte. Auch jeder der schon einmal eine Überschwemmung erlebt hat kennt ihre Macht. Dann ist es besser sich ihr nicht in den Weg zu stellen und zu warten bis sich ihr Gemüt wider beruhigt hat.
Doch nur selten setzt sie die ihr gegebene Macht so direkt ein. Auch nur selten ist dies nötig. Meist lässt sie die ihr treuesten Gläubigen, das müssen nicht nur diejenigen sein welche sich ihre Priester nennen, für sie auf Tare wirken. Ihr Wunsch ist indes nicht mal für sie immer leicht zu erkennen. Meist teilt sich ihnen ihre Herrin durch Visionen mit. Xan gilt auch als die Herrin der Visionen und mancher ihrer Priester wurde schon zu einem grossen Seher. Doch wer sich nicht sicher ist um den Willen der Göttin Xan zu wissen, ist immer gut beraten nach ihrem Wesen zu handeln. Dies wird sie anerkennen, und auch wenn man mal etwas tun sollte das nicht in ihren Plänen liegt, solange es Gutes ist wird sie einem dies immer nachsehen.

Das Verhältnis zu den anderen Göttern

Ihrem Wesen entsprechend ist Xan eine sehr liberale Schwester und Verwandte. Sie erachtet alle ihre Geschwister Elementarherren, sowie auch die Götter der Viere und sogar den Einen als ihr gleichgestellt. Sie bevorzugt mit allen ein gutes Verhältnis zu leben.
Dies ist ihr bei ihren Geschwistern Rien und Ventus auch gegeben. Mit Rien, ihrer Schwester, verbindet sie sehr viel. Sie gestalten viel zusammen und sie waren auch die ersten welche nach Aufforderung der Gohor begannen dies zu schaffen was wir Heute als Tare kennen. Man könnte wohl sagen das sie die Verbundenheit zweier guter Schwestern geniessen.
Mit Ventus kommt sie ebenfalls sehr gut aus. Gerne lässt sie seine Winde über ihre Wasser streichen. Ihre Beziehung ist wohl sehr geprägt vom Spiel. Nur manchmal gerät dieses Spiel auch ein wenig aus der Bahn, nicht zum Unwillen der beiden, aber wenn sie dabei die Welt unter ihrer Verantwortung vergessen kann dies schon mal ziemlich unangenehm werden für die weltlichen Bewohner Tares.
Zu Ingis hingegen pflegt sie eine ganz andere Beziehung. Sie ist wohl am einfachsten und treffendsten als eine Art Hassliebe zu bezeichnen. Ingis hat ein überbordendes Temperament. Einerseits bewundert sie diese Eigenschaft an ihm. Und doch ist sie die erste welche Eingreift um eben dieses zu zügeln, was ihren Bruder verständlicherweise kaum erfreut. Gleiches gilt aber auch wenn Xan wider einmal zur Übertreibung neigt, so zögert Ingis nicht lange dem Einhalt zu gebieten, was wiederum Xan weniger amüsant findet. Trotzdem respektieren sie die Macht des anderen und sobald wider Ruhe in die Gemüter eingekehrt ist erkennen sie die Richtigkeit im Tun des anderen.
Mit den Vieren hat Xan ein eher distanziertes Verhältnis. Sie respektiert ihre Macht ohne Einwände. Astrael bewundert sie in einer gewissen Weise für seine Weisheit zutiefst. Doch eben ihr eigener Anspruch auf Weisheit hindert sie auch daran sich ihm an zu nähern. Vom frohen Lebensmut der Vitama manchmal inspiriert und im gleichen Augenblicke vom dazugehörigen Übermut auch abgestossen pflegt sie mit ihr ein freundliches aber lockeres Verhältnis. Mit Bellum indes verbindet Xan nichts, oder eher schon so was wie höfliche Ablehnung. Bellum als Gott des Krieges respektiert sie zwar in seiner Rolle doch für sein Tun hat sie wenig Verständnis. Dann ist noch Morsan, der Gott der Toten bei den Vieren zu nennen. Obwohl Xan eine Göttin des Lebens ist so ist ihr die Notwendigkeit des Todes ebenso bewusst. Obwohl Xan keinerlei Ablehnung ihm gegenüber empfindet verbindet sie nichts, ihre Leben und Aufgaben unterscheiden sich einfach zu sehr.
Zu guter Letzt ist der Eine, auch Angamon genannt, zu nennen. Xan ist sich seiner Macht sehr wohl bewusst. Trotzdem sieht sie ihn als Teil der Göttlichen Reihen. Sie wird ihn auch nie verstossen zu gutmütig ist ihr Gemüt und alte Taten hat sie ihm längst vergeben. Trotzdem ist sie sich des geschehenen bewusst und trägt dem auch Rechnung. Sie wird immer ein wachsames Auge auf ihn haben um diejenigen vor ihm zu schützen welche dem Schutz bedürfen. Auch wird sie nicht zögern gegen ihn vor zu gehen, sollte sie eine direkte Gefahr für sich, ihre Geschwister oder ihre Anhänger sehen. Solange solches aber nicht gegeben ist lässt sie ihn leben, getreu dem Motto "Leben und leben lassen.".

Das Verhältnis Xans zu den Völkern Tares

Zu den Völkern Tares pflegt Xan ein neutrales bis sehr gutes Verhältnis. Wer ihr Ehren will dessen Stand und Herkunft ist ihr gleichgültig, wichtig ist ihr nur eins: Die Bereitschaft gutes zu tun. So verlangt sie von denen die in ihre Reihen treten wollen auch die völlige Entsagung weltlichen Reichtums, alles was sie besitzen soll nur dem Zwecke dienen den Bewohnern Tares, allen Bewohnern gleichgültig ihres Standes oder Herkunft, zu helfen.
Manche Völker fühlen sich mit ihr sehr verbunden, so vor allem die Elben. Häufig schon haben sie Xan in ihren Vorhaben unterstützt und so lässt ihnen Xan auch öfters ihre Gunst zuteil werden. Auch unter den Menschen gibt es Gruppen die sie Ehren und solche können sich ihrer Gunst wohl gewiss sein.
Die meisten andern Völker sind sich ihrer Bewusst oder auch nicht, zeigen jedoch keine spezielle Ehrbietung für sie. Trotzdem lässt sie alle bedingungslos an ihrem Gut teilhaben, niemand soll es missen. Sie erwartet dafür auch keine Dankbarkeit. Nur eines sollte man nicht tun, ihre Gunst missbrauchen, dann kann sie ziemlich ungemütlich werden.

Aspekte Xans

Xan ist die Göttin des Wassers. Sie beherrscht dieses Element zur Gänze und ebenso alle Lebewesen die sie mit Rien zusammen darin geschaffen hat.
Xan ist auch die Göttin der Gezeiten und der Meere. Deshalb wird sie von den Seefahrern meist geehrt oder zumindest sehr respektvoll behandelt, denn wer will sich schon den Unmut der Göttin zuziehen auf welche man angewiesen ist?
Ebenso wird sie auch von vielen Heilern verehrt. Denn erst sie macht es ihnen möglich die Mixturen und Salben her zu stellen welche schon so viele vor schlimmerem Übel bewahrt haben. Und von denen die sie verehren wird auch schon dem Wasser selbst eine heilende Wirkung zugesprochen. Auch ist sie eine Göttin des Lebens verehrt, da sie zusammen mit Rien das Leben erschaffen. Der Grund auch wieso sie von einigen "Grosse Mutter" genannt wird, denn keiner der Götter währe ohne sie in der Lage gewesen irgend ein Leben zu schaffen.

Xan gilt als Göttin der Ruhe und der Gelassenheit. Sie nimmt sich viel Zeit über ihr Tun und das anderer nach zu denken und ebensoviel Zeit um Entscheidungen zu treffen. Dadurch hat sie sich grosse Weisheit angeeignet. Sie ist eine sehr gutmütige Göttin sowie gerecht und vergebend. Aufgrund ihrer Ruhe ist es schwer sie zu verärgern, doch wehe dem der dies vollbracht, ihr Zorn kann ebenso scharf überlegt sein und damit ums so schlimmer.

Es gibt nur wenige materielle Dinge die der Göttin Xan zugeschrieben werden.
Das Silber indes gilt als ihr Metall, aufgrund seiner gleichmässigen und ruhigen Aura und seines Glanzes so ähnlich dem einer glatten Wasseroberfläche. Der Kelch als Gefäss zur feierlichen Einnahme einer Flüssigkeit ebenso wie die Schale werden ihr zugedacht. Es ist nahe liegend diese aus Silber zu fertigen und besonders bei den Kelchen gibt es einige sehr schöne Exemplare.
Zwei Edelsteine werden ebenfalls der Xan zugedacht und ihr auch des öfteren als Gabe von vermögenden Leuten überreicht, es sind dies der Aquamarin, welcher die Farben der Meere widerspiegelt, und der Mondstein mit seinem silbernen schimmern. Dargebracht werden ihr auch häufig Heilkräuter, Meeresfrüchte oder Seerosen welche ihre Schönheit auch zu Lande wiederspiegeln.
Eine Besonderheit ist vielleicht noch die Zahl welche der Göttin Xan zugeordnet wird, es ist die 8. Die 8 deshalb weil sie einmal ihren Anfang genommen immer wider an ihren Anfang zurückkehrt, immer und immer wider. So wie es auch das Wasser der Herrin tut, ständig wird es von den Meeren her in den Winden von Ventus ans Land getragen, der Regen fällt und schliesslich fliesst das Wasser zurück in die Meere von wo der Kreislauf erneut beginnen kann.
Die Farben welche von Gläubigen der Herrin häufig getragen werden sind vielfältig zeigen jedoch in eine klare Tendenz. Enthalten sind alle Arten von Blau, bis hin zum Violett und Türkis. Auch Weiss ist ab und zu an zu treffen, als Farbe des Schnees, aber auch der Gischt. Nicht an zu treffen ist jedoch Rot, Gelb und alle nahen Mischtöne dieser Farben.

Als ganz besonderer Aspekt wird Xan mit den Monden in Verbindung gebracht. Dies hat mehrere Gründe. Schon für den einfachen Betrachter der Nachts in den Himmel sieht hat der zweitgrösste Mond, heute Astreyon genannt, einen leicht silbernen Glanz, und Silber ist das Metall der Xan, wie wir wissen. Doch dies ist nur ein trivialer Grund. Eine der schwerwiegenderen ist die Beziehung der Mondes zu Ebbe und Flut. Schon früh bemerkten einige findige Personen das die Flut genau dann am höchsten Stand wenn der grösste Mond, heute Vitamalin genannt, seinen Zenit erreichte oder er genau in der Hälfte seiner Abwesenheit war. Doch noch viel mehr stieg die Flut wenn alle drei Monde sich in ihren Zeniten trafen. Dieses Zusammenspiel des Wassers mit den Monden veranlasste die Völker schon früh Xan mit ihnen in Verbindung zu bringen.
Es gibt aber noch weitere Gründe und teilweise recht komplexe Gründe. Es sei hier nur noch einer genannt; Xan gilt, zumindest unter ihren Gläubigen, als die Göttin welche das Leben schenkt, die "Grosse Mutter". So wie sie allen Lebewesen auf Tare das Leben schenkt schenken die Frauen ihren Kindern das Leben und so wie ihr Leib währenddessen anschwillt tut es auch die Sichel des Mondes. So wurden die Monde einerseits zum Zeichen der Weiblichkeit, andererseits zum Zeichen der Xan.

Die Gläubigen der Xan versuchen in ihrem Verhalten dem Beispiel ihrer Göttin zu folgen. So sind Ruhe, Ausgeglichenheit, Durchdachtheit, Gutmütigkeit und das ewige Streben nach Weisheit, wofür sie manchmal auch gefahren in Kauf nehmen, ihre Ideale und Wesenszüge.

 

 

 

 

 

 

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