- Feiertage der Elementargläubigen-
RL-Datum
7W-Datum
Feiertag
Gottheit
 
6. Januar
6. Oner
Ignis
11. März
10. Duler
Xan
20. April
20. Dular
Rien
21. Juni
22. Triar
Ventus
5. Juli
4. Querler
Ignis
28. September
29. Carmer
Rien
7. Oktober
8. Carmar
Xan
21. Dezember
23. Sekar
Ventus

 

Die Festtage, ihre Riten und Feiern

Sommesonnenwende

Der Tag, an dem Fela am längsten im Jahres am Himmel steht, wird gemeinsam mit den Anhängern des Ignis gefeiert. Am Mittag, wenn die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hat, wird ein in ein großer Holzstapel, der an einem hohen Ort angehäuft wurde, entzündet. Das Holz wurde in der vorhergehenden Nacht gesammelt, wenn Fela nicht am Himmel steht und nur die Monde gedämmtes Licht spenden. Kurz nachdem der Stapel entzündet wurde, werden alle umherstehenden Leute aufgefordert, an den Holzstapel hinzutreten und hineinzupusten. Dies soll Ventus, den Herrn des Himmels, danken, da er das ganze Jahr über die Sonne am Himmel hielt und seine Wolken weit genug zurückzog, um den lebenspendenden Strahlen Felas ermöglichen Tare zu erreichen. Daraufhin folgt eine kurze Zeremonie in welcher Gebetet und den Worten eines Priesters gelauscht wird. Damit ist der am Tag stattfindende Teil der Feier auch schon beendet. Nur noch einige Anhänger Ignis verbleiben am Feuer, um dort ihre Feuerwache zu verrichten und die Flammen bis zum nächsten Morgengrauen am Leben zu halten. Die Gläubigen begeben sich zurück zu ihren Häusern und sind dort aufgefordert ihrem täglichem Handwerk am längsten Sonnentag des Jahres nachzugehen.

In der Nacht beginnt dann das eigentliche Fest, um für die kürzeste Nacht des Jahren zu danken, und eine Feier abzuhalten, da ab diesem Zeitpunkt die Nächte länger und kälter werden. Man feiert ausgelassen in den Dörfern und Städten mit Tanz, Gesang, Wein und Bier. Die Häuser festlich geschmückt und sowohl in Ventria als auch Venturia sind wegen den bunten Fahnen und Bannern die Menschenmassen, die sich zur Feier zusammengefunden haben, kaum auszumachen.

Jedoch nehmen die Anhänger des Ventus am Fest nicht mit Teil, sondern begeben sich an einen abgeschiedenen Ort, um zu feiern. Sie feiern nicht das Ende der langen Tage oder den Beginn der langen Nächte, sondern beides gleichzeitig. Für sie stellen die Sonnenwenden nur einen Kreislauf Felas dar, die ihre Bahn an Ventus Himmelszelt zieht.
Die Anhänger Ventus beginnen mit Gebeten und der Meditation unter freiem Himmel. Daraufhin werden Ventus zu Ehre Opfer dargereicht, sei es in Form von Edelsteinen, vereinzelten Federn, die in die Luft geworfen werden, oder anderen Ventusgefälligen Gegenständen, je nachdem, wie reich der Tempel und die Ortschaft ist. Den Rest der Nacht bis zum Sonnenaufgang sind sie angehalten, Ventus zu huldigen. Manche beginnen zu tanzen, zu beten oder zu meditieren, doch ist es ihnen erst erlaubt bei Sonnenaufgang zurückzukehren.

Abschrift angefertigt durch Arlon Lorr, Windtänzer


Wintersonnenwende

Dieser Wintertag markiert die längste Nacht des Jahres und gleichzeitig den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger und die Nächte kürzer werden. An diesem Tag wird nur am kurzen Tage offen gefeiert, da man munkelt, dass Diener des Einen die längste Nacht im Jahr beherrschen. Am späteren Nachmittag finden sich in vielen Gebieten des Reiches die Leute auf den Dorfplätzen ein. Zumeinst wird dort ein Feuer entzündet um welches man sich einfindet um zu beten und den Worten eines Geistlichen zu lauschen. Es ist eine eher stille und ruhige Feier.
Gegen Abend ziehen sich die Leute wieder in ihre Häuser zurück und feiern im engen Kreis der Familie weiter. In den kleineren Ortschaften hingegen kommen aber auch oft alle Leute in den Dorfhallen zusammen, um die Feierlichkeiten gemeinsam zu begehen. Doch egal wie gefeiert wird sind es keine grossen Feste. Man sitzt zusammen, teilt das Licht und spendet sich Wärme, in dieser längsten aller Nächte. Draussen indes kann man keinen einzigen Mann mehr auf der Straße entdecken, und wenn doch sollte man ihm gegenüber höchst misstrauisch sein. Jedoch dringt aus allen Fenstern in den Straßen ein warmes Licht und das eine oder andere ehrliche Lachen ist aus den Häusern zu hören.

Die Anhänger des Ventus aber feiern die Wintersonnenwende auf die gleiche Art wie die Sommersonnenwende, stellen beide Feste für sie nur Teile eines Kreislaufes dar, den es zu Feiern gilt.
Sie beginnen ihr Fest am Abend mit Gebeten und der Meditation unter freiem Himmel. Daraufhin werden Ventus zu Ehre Opfer dargereicht, sei es in Form von Edelsteinen, vereinzelten Federn, die in die Luft geworfen werden, oder anderen Ventusgefälligen Gegenständen, je nachdem, wie reich der Tempel und die Ortschaft ist. Den Rest der Nacht bis zum Sonnenaufgang sind sie angehalten, Ventus zu huldigen. Manche beginnen zu tanzen, zu beten oder zu meditieren, doch ist es ihnen erst erlaubt bei Sonnenaufgang zurückzukehren.

Abschrift angefertigt durch Arlon Lorr, Windtänzer

 

 

 

 

 

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